Ab nach Draußen

Da flogen grade mal wieder richtig die Fetzen bei einer Diskussion ob Socken jetzt im Garten getragen werden müssen oder nicht, als es am Donnerstag um 10:00 an der Tür klingelte. Ach was war das für eine Erleichterung, als die Guards grinsend (unter ihrer Maske) vor der Tür standen und das Siegel und den Alarm entfernten und uns feierlich die offiziellen Dokumente zur Freiheit überreichten.

Endlich dürfen wir das Haus wieder durch die Haustüre verlassen und es dauerte keine 5 Minuten, da spazierten wir erst mal zu den Nachbarn, die teilweise auch erst kurze Zeit „draußen“ waren. Ich weiß nicht wie es Euch geht aber tatsächlich sind wir während der letzten Wochen mit vielen Menschen näher zusammen gerückt, trotz der physischen Distanz. Es gab so viele nette Mails, Telefonate und Überraschungslieferungen von Blumen, Gebäck oder Erdbeeren von Freunden und Nachbarn. Toll war das- danke dafür!

Wir haben die Zeit zu Hause aber auch richtig genossen. Endlich als Familie wieder zusammen zu sein, die ganzen Ereignisse der letzten Wochen verarbeiten, kochen, backen, basteln (ihr kennt das Programm🙃).

Vincent hat leckere Cocktails kreiert 🙃

Natürlich blieb auch bei uns der Lagerkoller nicht aus und gegen Mitte der zweiten Woche erhöhte sich der Lautstärkepegel und auch der Alkoholkonsum 🍷 Immerhin haben wir nach langer Suche gute Weine gefunden ☺️.

Man hat aber auch viel Zeit um nachzudenken und zu reflektieren. Schließlich ist jetzt schon das erste Jahr unseres China-Abenteuers vorbei. Wahnsinn – wo ist es hin🤷‍♀️ Zwar haben wir uns an so viele Kuriositäten wie Schlafanzüge, Körpergeräusche, Verkehr, Essen etc. gewöhnt und mit vielen netten Menschen um uns herum fühlen wir uns nicht mehr fremd hier in China aber wir haben noch lange nicht alles entdeckt, bereist, erfahren und gelernt. Falls wir dieses Jahr wirklich nicht mehr ins Ausland verreisen dürfen, wollen wir das als Gelegenheit nutzen China noch besser kennen zu lernen😄 Doch noch hat jede Provinz seine eigenen Maßnahmen und Reisen werden durch Quarantäne Auflagen erschwert. Aber wir hoffen sehr, dass sich dieser Zustand bald ändert.

Jetzt sind wir zwar wieder frei, doch ist es noch lange nicht die „Freiheit“, die wir vor Covid 19 hatten. Zwar wurde die Maskenpflicht gelockert aber sobald man ohne Maske rumläuft, wird man gleich sehr kritisch beäugt. Also wieder rauf mit dem Schutz.

Viele öffentliche Gebäude und Sehenswürdigkeiten wurden zwischenzeitlich, aus Angst vor der zweiten Ansteckungswelle, wieder geschlossen 😕 Auch viele Parks oder Hotels sind nur eingeschränkt nutzbar. Natürlich nur mit grünem Healthcode oder gleich nur für chinesische Staatsbürger. Das gibt einem leider ein mittelgutes Gefühl und minimiert die Ausflugsziele. Aber hey, das Wetter ist schön und wir machen das Beste daraus 😎

Hier ein Paar Eindrücke unserer ersten Tage vor der chinesischen Haustür.

After Quarantäne Party mit den Nachbarn
Eröffnung der Grillsaison mit Freunden

Heute, haben wir den Tag bei einem Ausflug zum Westbund genossen. Hier können die Kinder an der Uferpromenade super Fahrrad fahren, es gibt einen Skaterpark und Kletterwand. Da heute am 4. April ein chinesischer Feiertag (Gräbertag) war, waren auch 2-3 Chinesen da ☺️ Wer mehr über den Gräbertag (Qingming) wissen möchte , schaut mal auf nihaoshanghai.blog .Hier findet ihr eine schöne Zusammenfassung.

Auf den kleinen Grünflächen scheint es sowas wie eine Decathlon Ausstellung zu geben. Zumindest findet man Zelte und Outdoorausrüstung für Picknick in allen Variationen…
Ein Wimmelbild – finde unser Kind ☺️

Fieber messen: ist grade überall angesagt, wie auch hier im Restaurant

Kinder gassi führen: ein beliebtes Hobby

Kriegsspiele: leider überall an der Tagesordnung 😕

Wer braucht schon Schnee ☺️?

These days

Verrückte Zeiten sind das! Gefühlt befindet sich ja grade jeder in Quarantäne mehr oder weniger. Häusliche Quarantäne in China bedeutet 14 Tage zu Hause bleiben. Je nach Compound mit versiegelter Tür. Hier haben wir keine allgemeine Ausgangssperre mehr. Das heißt, alle, die bereits mehr als 14 Tage symptomfrei in Shanghai sind, dürfen sich wieder frei bewegen. Obwohl wir ja bereits negativ auf das Corona Virus getestet wurden, müssen wir jedoch 14 Tage in häusliche Quarantäne, falls wir uns nicht doch noch irgendwo angesteckt haben 🙃Unsere Haustüre ist von außen versiegelt, damit wir nicht heimlich spazieren gehen ☺️ Das Compoundmanagement nimmt es auch sehr genau und es wird schön alles immer desinfiziert.

Offizielle Bilder unseres Compounds

Dank des guten Liefersystems von Lebensmitteln fehlt es uns aber an nichts. Da fragt ihr euch vielleicht jetzt, wie wird denn was geliefert, wenn wir ja die Tür nicht aufmachen können🤔 unsere netten Guards legen uns die Lieferungen vor die Garage und klingeln dann. Die Garage ist quasi unsere Schleuse. Bisher waren auch 2x Ärzte (natürlich im Raumanzug) hier, die uns beim Fiebermessen „kontrolliert“ haben. Wir ganz hinten in der Garage mit Masken und sie vorne am Eingang, brüllen wir uns die Temperaturen zu🙈schon echt verrückt das Alles. An den anderen Tagen schreiben wir die Temperaturen 2x täglich in eine WeChat Gruppe mit anderen Quarantäne-Familien 🙃. Soviel zum Thema Datenschutz.

Trotz der vielen Fehler, die Anfangs hier gemacht wurden, insgesamt muss ich schon sagen, mit welchem Aufwand China die Ausbreitung des Virus verhindert ist schon enorm. Immerhin wird mittlerweile JEDER, der am Flughafen ankommt mit dem gleichen Prozess empfangen, den wir durchlebt haben- Respekt.

Was sonst in Quarantäne passiert, wisst ihr selbst am besten. Es gibt solche und solche Tage. Doch das Stimmungsbarometer fällt langsam. Bisher war es eigentlich recht harmonisch, heute habe ich mir allerdings bereits um 12:00 mittags einen Gin Tonic gewünscht 🤪.

Wenn man mal 10 Minuten nicht hinguckt…
Um 19:00 war es dann soweit 🤪

Phillip arbeitet im Homeoffice und ich mache die Kinderbespassung. Vorsicht übrigens bei den Erziehungsmassnahmen ☝🏻Mit Fernsehverbot schneidet man sich leider ins eigene Fleisch 🙈Wir sind jetzt bei Tag 7 von 14 und sehen langsam Licht am Ende des Tunnels. Es müssen draußen keine Masken mehr getragen werden, Parks sind wieder geöffnet, die Compounds lockern ihre Regeln und wir hoffen, dass wir danach auch wieder Freunde zu Hause besuchen dürfen.

Bilder einer Freundin – Daning Tulip Park

Der Kindergarten meldet sich mittlerweile täglich mit einem 15 Minuten Live Zoom mit dem Erzieher – die Technik macht’s möglich 👍🏻

Achso zum Thema Datenschutz 🤣 es gibt jetzt hier einen „Healthcode“ für jede Person, der aus verschiedenen Daten (Bewegungsdaten, Quarantäneauflagen, Kontakt zu Infizierten etc.) eine Farbe generiert. Häufig gilt dieser jetzt als „Eintrittskarte“ für öffentliche Gebäude oder Restaurants. Da kommt man dann eben nur mit grünem Healthcode rein. Das macht einem schon ein mulmiges Gefühl finde ich…

In diesem Sinne, Lasst es euch gut gehen!

Pick up service…

Das klingt nach was simplen aber vielmehr fühlte es sich an wie eine Rettungsaktion: Nachdem die Russische Airline alle Flüge von D nach Moskau gecancelt hat und Kerstin und die Kinder über diese Route eigentlich nach Shanghai am 16.03. fliegen sollten, habe ich sie auf einen Flug am 17.03. von Frankfurt über Taiwan nach Shanghai gebucht. Leider gab es nur eine Verbindung die einen 10 stündigen Aufenthalt in Taiwan mit sich brachte. Mein Plan war es ebenfalls dorthin zu fliegen um 1. sicherzustellen dass wir gemeinsam in Quarantäne kommen und 2. natürlich die Familie zu sehen und zu unterstützen und gemeinsam die Einreisestrapazen und neue Regularien inkl. COVID-19 Test durchzuführen. Diese neue Regelung wurde 3 Stunden vor meinem Abflug erst publiziert, da hatte ich schon eine Riesen Tasche mit Lebensmitteln, Tellern, Chips, Obst etc und eine mit Klamotten, Spielsachen, Büchern, Decken und Handtücher gepackt und im Kofferraum verstaut. Es bestand immer die Möglichkeit direkt in eine zentrale Quarantäne zu kommen für 14 Tage und die Berichte unserer Freunde die einige Tage vorher angekommen waren diktierten meine Packliste!

Also ab zum Flughafen mit dem Auto und mit Handgepäck zum Check -in. Dort war es wie in einem Zombie-Film. Kaum Menschen, viele Mitarbeiter in Raumanzügen und eine bedrückende Stille. Wer Pudong Flughafen kennst weiß das dort normalerweise der Bär steppt…

Am Check-In blättert der freundliche Mitarbeiter in meinem Reisepass und stellt fest: kein Visum! Ich sagte ihm das mir klar sei dass ich nicht nach Taiwan einreisen darf, aber das auch nicht vorhabe sondern mich im Transitbereich aufhalten werde und am nächsten Tag zurück nach Shanghai fliegen wolle. Das konnte er nicht glauben und holte seinen Supervisor. Der wiegelte ab und sagte „no not possible“. Da ich dies ja schon kenne aus China zog ich die Wunderwaffe und bat ihn wiederum seinen Supervisor anzufunken und erklärte diesem das ich nicht einreisen will und werde sondern meine Familie abholen und zusammen nach Shanghai fliegen wolle. Da auch diese Airline wohl aktuell um jeden Fluggast froh ist ließ man mich gewähren😬

Noch die Health Ausreise Formulare ausfüllen und schon war ich am Gate! Dieser Part sorgte schon für einige schlaflose Nächte, da das ganze schon ziemlich abenteuerlich in den jetzigen Zeiten wo Flughäfen und Länder über Nacht einfach abschotten und niemanden mehr rein lassen- aber so konnte ich sicherstellen das ich mit meiner Familie zusammen war- deren Flieger mittlerweile in Frankfurt gestartet war!

Der Flieger (777-300) war dann mit 15 Personen an Bord sicherlich nicht kostendeckend unterwegs. Für viele Airlines ist das aktuell ein sehr schlimme Lage und man kann froh sein das zumindest noch einige Fliegen.

In Taipei gelandet suchte ich mit einen Platz zum schlafen: Kopfkissen, Ohrstöpsel und Decke hatte ich im Handgepäck dabei. Viel Schlaf habe ich allerdings nicht bekommen: zu hell, zu warm, zu kalt, zu viele die auf ihrem Handy laut Filme schauen, zu viel Adrenalin im Blut…

Die Zeit ging rum und um 6 Uhr konnte ich meine Familie und die Mitreisenden Freunde am Gate überraschen- einiges an Adrenalin verpuffte… wie es weiterging? S. Kerstins Bericht 😜

Für alle die in Deutschland oder sonst auf der Welt sind kann ich nur empfehlen: nehmt es ernst mit der Isolation! Ich weiß auch uns fällt das nicht leicht sich 2 Wochen im Haus einzusperren, aber die Erfahrungen hier aus China wo das Virus zum ersten Mal im Januar auftrat zeigen, es ist die einzige Möglichkeit das Ganze in den Griff zu bekommen! Und auch wenn die Strapazen unserer Einreise sehr groß waren bin ich froh das hier so vorgegangen wird- die Alternative wäre Land dicht machen, aber dann wäre eine Zusammenkunft der Familie in ungewisse Ferne gerückt. Bleibt gesund!

Die Reise zurück nach Shanghai

So, der Bericht ist etwas länger ausgefallen aber vielleicht seid ihr ja zu Hause und habt Zeit zu lesen 😄

Was eine Odysee🙈 wir hatten uns die Reise mental in viele kleine Häppchen aufgeteilt und das war auch gut so. Das Tolle war, dass wir mit zwei anderen Mamas (+jeweils 2 Kinder) geflogen sind. So waren die Kids während der oft langen Wartezeiten gut beschäftigt und wir Mütter konnten uns gegenseitig etwas ermutigen und entlasten.

Hier unsere kleine Reisegruppe

Wirklich interessant waren die vermeintlichen (Schutz-) Kostüme, die viele Passagiere anhatten. Der absolute Trendsetter war auf jeden Fall der „Braking bad“ Anzug kombiniert mit doppeltem Mundschutz und Skibrille. Dicht gefolgt von Regenmantel mit XL-Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Aber hoch im Kurs standen auch Taucherbrillen, Fliegerbrillen, Handschuhe und Gasmasken. Kurzum – wir waren underdressed aber für eine fast 48h lange Reise bequemer angezogen. Wie dann alle so da saßen und rund um sich alles desinfizierten, hätte man glatt eine OP durchführen können. Aber auch ich habe brav das sauteure Desinfektionsmittel um uns herum verteilt.

Leider konnte ich nicht alle fotografieren

Da bei Lina ja mit Stillsitzen nicht viel los ist, sind wir gefühlt 1000 Mal die Gänge hoch und runter spaziert und sie hat die Vermummten angetippt und mit einem freundlichen „Hallo“ (ihr aktuelles Lieblingswort) begrüßt! Die Reaktionen darauf waren gemischt aber lustig 😆

Das ALLERBESTE war, dass Phillip uns beim Umsteigen in Taipeh quasi „abgeholt“ hat. Das war wirklich toll und ich war sehr erleichtert Kinder, Taschen und Verantwortung nun teilen zu können 😅

Nach der langen Wartezeit in Taipeh, in der wir uns eine Art Camp aufgebaut hatten, waren wir froh endlich in den Flieger nach Shanghai zu steigen.

10 Stunden am Flughafen abhängen 🙈

Von anderen Reisenden wussten wir, dass es bis zu 4 Stunden dauert, bis man nach Landung in Shanghai aus dem Flieger aussteigen darf. Und ich war mit meiner Snack-Tasche gut darauf vorbereitet😄

Es begann dann eine Art Sitzplatz-Bingo und es wurden Namen und Sitznummern aufgerufen. Nach welcher Logik hier die Reihenfolge gewählt wurde, wissen wir nicht. Aber schon nach ca. 30 Minuten hieß es „ Mrs. Kerstin, place 30 G,F with infant“ 💪🏻🙋‍♀️

Und ab diesem Zeitpunkt fing der fremdbestimmte Teil der Reise an. Zunächst wurde an der Flugzeugtür von Menschen in weißen Anzügen unsere Temperatur gemessen.

Die Raumanzüge sollten uns an diesem Tag nun öfter begegnen. Jeder Reisende gilt erst mal als infiziert, bis er bewiesen hat, dass er es nicht ist 🤪 Dann wurden wir von Station zu Station gelotst, mussten immer wieder anstehen, warten und Formulare ausfüllen.

Alles ist wirklich gut organisiert

Die Reisepässe werden hier mit Aufklebern versehen.

Grün = kein Aufenthalt in einem Risikogebiet, keine Quarantäne

Gelb = Aufenthalt in einem Risikogebiet, Quarantäne und Test notwendig

Rot = Symptome oder infiziert, gleich ab ins Krankenhaus

Wir haben natürlich gelbe Aufkleber bekommen und durften dann den gelben Pfeilen folgen. Alles sehr gut organisiert muss man sagen. Phillips Reisedaten haben allerdings an jeder Station für Verwirrung gesorgt, da er ja von Shanghai nach Taipeh (nur im Transitbereich) und wieder zurück gereist war 🤪 Eine kleine Challenge für die Mitarbeiter. Nachdem er dann auch irgendwann einen gelben Aufkleber bekommen hatte, folgte noch eine Challenge für uns und zwar „finde deinen Koffer“ ☺️

Ich hatte übrigens einen schwarzen Koffer 🙈

Als auch das geschafft war, durften wir uns zur Busfahrt ins Test Zentrum unseres Stadtbezirks anmelden. Natürlich mussten wir auch im Bus nochmal eine Ewigkeit warten bis es endlich los ging 🥱.

Mit Ankunft am Test Center haben wir uns ein bisschen wie Flüchtlinge gefühlt. Da Phillip noch ein „Quarantäne-Survival-Paket“ gepackt hatte, hatten wir extrem viel Gepäck und mussten mit einigen anderen Familien mitten in der Nacht vor der Tür warten bis wir endlich (jede Familie einzeln) reindurften um uns anzumelden.

Es war 3:00 morgens bis wir endlich auf einer harten, in Plastikfolie verpackten Matratze lagen und erschöpft einschliefen. Dabei hatten wir noch Glück bei der Unterkunft. Das Test Center in unserem Bezirk ist ein neu gebautes Altenheim, das noch nicht bezogen wurde. Allerdings möchte ich hier nicht alt werden. Dunkle Gänge, Garagenboden, Gitter vor den Fenstern und die Ausstattung mit 2 Betten + TV doch sehr spartanisch. Aber hey, wir wollten ja hier kein Urlaub machen und wenigstens hatten wir ein eigenes Bad. Für den Zweck und die kurze Zeit sicherlich eine der besseren Unterkünfte. Andere waren in Turnhallen untergebracht…

Naja, wir waren mitten im Tiefschlaf, als zwei Ärzte in Raumanzügen hereinkamen um den Test bei uns durchzuführen. Lange Wattestäbchen in Mund und Nase, sehr unangenehm aber wir hatten keine Wahl. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Ausruhen, Spielen und Schlafen. Tatsächlich waren wir fast überrascht als gegen 14:30 ein Raumfahrer hereinkam mit den Worten „Test results negativ, bus is waiting for you to bring you home“. Juhuuu! Die Erleichterung war riesig! Mit einer Begleiteskorte voller Raumfahrer (von denen viele freiwillige Helfer sind), wurden wir zu unserem Compound gebracht.

Hier durften wir wieder einige Formulare ausfüllen, denn von nun an ist das Compound-Management für unsere Quarantäne zuständig. Um sicher zu gehen, dass wir uns auch ja an die Regeln halten, wurde unsere Tür auch gleich mal von Außen versiegelt. Damit auch alle sehen, dass wir in Quarantäne sind 🙃

Hier ein Beispiel aus einem anderen Compound

Aber alles egal – Hauptsache wir sind zusammen und zu Hause!

Nach knapp 48h Reise tat uns alles weh aber trotzdem überwiegte die Euphorie. Alle Anstrengungen, Quengeleien der Kinder, Wutanfälle, Übermüdungserscheinungen, Tränen usw. die die Reise begleiteten, waren vergessen.

Würden wir es wieder so machen? Ja, auf jeden Fall!

Wir sind zu Hause

Das ist erst mal das Wichtigste!

Uns gehts gut, wir sind platt aber auch voller Euphorie.

Die ersten Nudeln schmecken ganz wunderbar

Hier eine kurze Zusammenfassung unserer Reise. Der ausführliche Bericht folgt dann in den nächsten Tagen ☺️

Di. 17.3.

3:30 Abfahrt Ingolstadt

10:40 Abflug Frankfurt

13 Stunden Flug

Mi. 18.3.

6:10 Ankunft Taipeh (lokale Zeit)

(Phillip holt uns ab ) 😄

10h Wartezeit (abhängen, essen,abhängen, schlafen)

16:45 Abflug Taipeh

18:50 Ankunft Shanghai

19:30 Flugzeug verlassen

20:00-23:00 Fieber messen, Formulare ausfüllen, Apps runterladen/ausfüllen, Fieber messen Formulare ausfüllen etc.

23:00 Gepäck suchen

23:30 im Bus

1:00 Bus fährt los

2:15 Ankunft zentrales Test Center (Altenheim)

2:30 Formulare ausfüllen

3:00 Zimmer beziehen

5:00 Corona Test

Waaaarten

15:00 negative Test result

15:30 arrived home

Das einzige was uns noch passieren kann ist, dass jemand im Flugzeug infiziert war. Dann müssten wir in Hotel-Quarantäne. Aber das hoffen wir mal nicht.

Russisch Roulette

So langsam werden auch meine sonst so starken Nerven sehr strapaziert. Ich brauche ja niemandem von der aktuellen Situation in Deutschland zu erzählen aber dass wir jetzt nicht mehr zurück nach Shanghai reisen können, wäre wirklich der super Gau für uns. OK, wir haben die Situation unterschätzt und mit der Ausreise einfach zu lange gewartet. Während Phillip uns schon letzte Woche zurückholen wollte, habe ich darauf beharrt, noch etwas zu warten und obwohl wir den ursprünglichen Flug noch vorgezogen haben, wurde er – BÄHM! gerade storniert 😡

Zudem erreichen uns unzählige Berichte unserer Freunde die bei der Einreise in Shanghai die wildesten Erfahrungen machen. Seit dem auch Deutschland auf der „High Risk“- Liste steht, gibt es noch striktere Einreisebedingungen als zuvor. Manche Hotels haben dies schon als Geschäftsmodell entdeckt 😊

Trotz der zahlreichen Temperatur-Kontrollen, schaffen es immer wieder kranke Menschen, die bereits unter Symptomen leiden, in die Flieger. Das zieht dann leider für alle Passagiere einen Rattenschwanz an Massnahmen mit sich. Und schon wird aus der 14-tägigen Heimquarantäne (die man sich ja noch ganz nett gestalten kann) eine zentrale Hotelquarantäne. Wobei man sich das Hotel auch nicht aussuchen kann. Im schlechtesten Fall muss man dann zu viert in einem muffigem, kalten Doppelzimmer eines 0 Sterne Hotels ausharren (wie gerade Freunde von uns berichten https://vierinshanghai.de/). Im besten Fall dauert die Abwicklung (Fieber messen, Formulare, Interviews, Gesundheitscheck…) am Flughafen ab Landung bis Verlassen des Gebäudes ca. 4h. Und das zusätzlich zu einem laaaangen Flug, den man ja so ganz nebenbei mit 2 kleinen Kids vorher auch noch bewältigt hat.

Puuuh, die Aussichten könnten besser sein. Aber das Licht auf der anderen Seite des Tunnels ist einfach zu verlockend. Wir sehnen uns nach Normalität. Zu lange dauert für uns schon dieser Ausnahmezustand und wir wollen einfach wieder als Familie zusammen sein.

Alleine schmeckt‘s einfach nicht

Außerdem kehrt in China langsam der Alltag wieder ein und es keimt so langsam die Hoffnung auf, dass die Schulen und KiGas in absehbarer Zeit wieder öffnen. Ein Grund mehr, die möglichen Strapazen auf sich zu nehmen. Deshalb hoffen wir, dass wir unseren neuen Flug am Dienstag von Frankfurt über Taipei nach Shanghai erfolgreich antreten können und ohne Nervenzusammenbruch bei Phillip ankommen. Zum Glück fliegen wir gemeinsam mit zwei anderen Shanghai Mamas und deren Kindern. So können wir uns während der langen Reise gegenseitig motivieren 💪🏻

Bleibt alle gesund und macht das Beste aus der kommenden Zeit ohne Uni, Kindergarten, Schule und sozialen Verpflichtungen!

Der ganz normale Wahnsinn

Heute sind wir genau seit 4 Wochen in Deutschland. Davon mittlerweile 3 Wochen ohne Papa, der ja in Shanghai wieder arbeiten muss. Die erste Zeit haben wir sehr genossen, viele Freunde getroffen und unseren Alltag so gut wie möglich strukturiert. Doch Vincent ist ein Gewohnheitstier und der Kindergarten fehlt ihm schon sehr (und mir natürlich auch 🤪). Mein Konsum an Nahrungsmitteln, die den Gemütszustand ausgleichen, steigt und immer öfter sind meine Nerven sehr angespannt. Spätestens wenn Vincent mit Lina mit meinen Worten schimpft möchte ich am liebsten im Boden versinken. Ich ziehe hiermit den Hut vor allen Alleinerziehenden Eltern! Natürlich genießen wir die vielen Spielplätze, Schwimmbad und alle Freizeitbeschäftigungen, die uns in China fehlen. Und auch Besuche bei Familie und Freunden bringen uns Abwechslung. Aber abends bin ich total kaputt und brauche Erholung von den 1000 „Maaamaaaaa“ Rufen des Tages… Natürlich vermissen wir Phillip sehr und das tägliche skypen kann natürlich nichts ersetzen. Deshalb haben wir uns auch einen Rückflug für den 20.3. gebucht.

Die jetzige Situation macht es allerdings alles andere als einfacher. Mit den ersten Coronafällen in Europa beschlich uns das flaue Gefühl eines Dejavue. Genauso fing es in China auch an und keine zwei Wochen später war dort nichts wie es mal war, da die Regierung den Bürgern vergleichsweise harte Maßnahmen auferlegte. Aber hier ist davon keine Spur. Keine Masken, kaum Schließungen öffentlicher Einrichtungen. Die Menschen reisen weiter durch die Welt und die Dunkelziffer der Infizierten lässt sich schon nicht mehr überblicken. Aber dafür leere Supermarktregale und Hamsterkäufe, wie passt das zusammen 🤔 Von Panikmache halte ich auch gar nichts aber komisch ist es schon, wie unterschiedlich hier damit umgegangen wird.

Derweil schien die Verbreitung in China unter Kontrolle zu sein und alle hofften auf ein schnelles Ende. Und jetzt? Re-Import im großen Stil…Reisende aus Europa und Iran bringen das Virus zurück nach China. Und wieder ergeben sich daraus Maßnahmen an den Flughäfen. Im Moment werden alle ankommenden Maschinen auf Passagiere aus „Risikoländern“ geprüft und diese sofort getestet. Falls man Pech hatte und in der Nähe eines positiv getesteten Passagiers saß, wird man sofort in Hotel Quarantäne eskortiert. Und das ganze Prozedere dauert natürlich seine Zeit… super Aussichten. Aber trotzdem wollen wir als Familie wieder zusammen sein, das heißt wohl „Maske auf und durch!“.

Zurück an die Front…

… so hat es sich ein wenig angefühlt als ich meinen Rückflug nach Shanghai gebucht habe. Logisch, ich habe einen Arbeitsvertrag zu erfüllen, etwas anderes steht nicht zur Debatte! Aber erneut für den Job in Shanghai die Familie in Ingolstadt zurückzulassen, fühlt sich nicht wirklich gut an. Aber zu diesem Zeitpunkt war/ist das die absolut richtige Entscheidung, was wartet in Shanghai: 14 Tage Quarantäne in denen ich Homeoffice machen muss und dann noch beide Kinder zu Hause um die Ohren, ohne zu wissen wann der Kindergarten wieder beginnt, wie die allgemeine medizinische Versorgung in Shanghai ist und wie sich der Virus weiter ausbreiten wird…

Zumindest konnten wir noch zusammen Linas 1. Geburtstag feiern und meine Mutter und Schwester samt Töchter über ein Wochenende sehen, die sich spontan nach unserer Flucht aus Vietnam für einen Besuch angemeldet hatten.

Jetzt bin ich hier zurück in Shanghai (mein erstes Erlebnis mit einer russischen Airline- war ok und fliegt auch) und die Lage ist besser als erwartet! Nach Landung am Flughafen Pudong, wo 2 von 32 Kofferbändern in betrieb und weniger Menschen als im Supermarkt um die Ecke waren, holte mich unser Airport Fahrer standesgemäß in der C-Klasse ab. Nach Landung um 9:40 Uhr war ich um 10:50 Uhr in meinem Haus. Das mag für einige jetzt nicht nach was besonderem klingen, aber allein für die 60km Fahrt vom Flughafen braucht man normalerweise mindestens 60-90min. Und ich habe noch beim Starbucks 7min auf meinen Kaffee gewartet! Zuhause habe ich mich dann gemäß den behördlichen Vorschriften zur Quarantäne angemeldet und mich langsam auf diese seelisch eingestellt . Das Haus sah noch so aus wie wir es vor unserem Vietnamurlaub verlassen hatten- bis auf das Vincents Luftballons die Luft ausgegangen war…

Nach 3 Tagen in Quarantäne zu Hause wurden die Auflagen gelockert und zumindest die Menschen die kurz zuvor aus nicht Krisengebieten angereist sind, durften zumindest raus aus den Häusern und Compounds. Einige Restaurants öffnen auch schon wieder, was die Scharen an Strohwitwern zum nächstgelegenen Italiener getrieben hat- selber kochen ist dann doch für die meisten zu aufwendig. Trotzdem sind 14 Tage Homeoffice-Quarantäne weiterhin Pflicht, was allerdings dank Skype kein Problem darstellt. Alle Meetings finden aktuell so statt, da es auch vermieden werden soll sich zu Terminen mit mehreren Personen zu treffen, um eine mögliche Infektion zu vermeiden. Die Maßnahmen zeigen allerdings ihre Wirkung, die Zahlen der Neuinfektionen sinkt in China- ob diese aus unserer Sicht drastischen Maßnahmen in Europa ebenfalls umsetzbar wären, bezweifle ich. Und mit den Meldungen in Italien, Österreich usw., weiß ich ehrlich gesagt auch nicht wo man jetzt besser sein sollte auf der Welt…? Ich denke Tahiti hat noch keine Fälle gemeldet.. aber erholt sind wir ja nach dem verlängerten Urlaub.

Das Leben fängt also langsam wieder an in Shanghai- wobei aktuell einmalige Aufnahmen vom Bund gemacht werden können: Kein Mensch bei strahlendem Sonnenschein und guter Luft! Das Nachtfoto vom Bund war am Samstagabend- normalerweise stehen da die Menschen in 3 Reihen und machen Bilder und die Kreuzung steht voll mit Autos.

Alle Supermärkte sind offen und die Regale sind voll- in unserer Abwesenheit kamen da wohl einige Falschmeldungen.

Alles in allem also nicht so schlimm wie befürchtet- schon gar nicht wie in der Überschrift suggeriert. Einzig das stille, große Haus nachdem der Arbeitsrechner am Abend runtergefahren ist, hinterlässt ein ungutes Gefühl im Bauch- was soll ich sagen, die Familie fehlt doch sehr.

Vietnam

Unsere Rundreise führte uns von Hanoi und Ninh Bình im Norden über Saigon und Can Tho im Süden nach Phu Quoc, einer Insel vor Vietnam.

Unsere Reiseroute

In Hanoi angekommen, waren wir schon auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel total geflasht von dem ganzen Gewusel. Nun sind wir ja wirklich großes Verkehrsaufkommen aus Shanghai gewohnt aber das hier übersteigt wirklich alles. Nimm den Verkehr aus Shanghai, stecke ihn in viel engere Straßen, entferne die Elektro Motoren und packe noch eine Millionen Mopedfahrer dazu🙈😷 In Shanghai fahren ja alle Zweiräder und auch viele Autos mittlerweile elektrisch- hier leider nicht. Fast alle tragen Mundschutz und das nicht wegen Corona, sondern aufgrund der Abgase 💨 die Luft ist richtig mies! Das scheint die Einwohner aber alles überhaupt nicht zu stören. Zumindest wird wohl grade an einer U-Bahn gebaut…

Typisch für die Vietnamesen ist es auf miniatur Plastikstühlen am Straßenrand zu sitzen. Gefühlt zu jeder Tages- und Nachtzeit. Zum Essen, zum Trinken, zum Rauchen, zum Ratschen etc. In der Altstadt kann man auch die Gehwege nicht zum Gehen benutzen, da dort entweder alles voll ist mit Mini Stühlen oder ein Straßenhändler seine Ware auslegt oder Fische geputzt werden oder Gemüse geschält usw. Das Leben spielt sich quasi auf der Straße ab. Hat auch irgendwie Charme.

Quasi vor unserem Hotel
Straße überqueren erfordert etwas Mut
Eindrücke aus Hanoi
Das Wasserpuppentheater
Noch mehr Eindrücke aus Hanoi ☺️

Mit Kinderwagen und Kleinkindern allerdings wirklich abenteuerlich, da man sich die Straße ja mit den 1 Mio. Mopedfahrern und anderen Touristen teilt. Gehört aber wohl zu den Erfahrungen, die man in Vietnam machen muss 🤪

Nach der Besichtigung von vielen hübschen (um nicht zu sagen unzähligen) Pagoden (Tempelartiges Bauwerk zu Ehren verschiedener wichtiger Persönlichkeiten), waren wir auch viel mit dem Boot unterwegs. Über den stillen Fluss bei Ninh Bình durch die tolle felsige Landschaft und auch im Süden durch das Kokospalmen gesäumte Mekong Delta.

Pagoden in Hanoi
Pagode in den Bergen von Ninh Bình
Eindrücke aus Ninh Bình
Unterwegs auf dem Mekong

In Can Tho sind die schwimmenden Märkte ein richtiges Highlight. Leider konnten wir sie durch das Neujahrsfest nur passiv beobachten. Ein ähnliches Gewusel wie auf den Straßen, nur eben auf dem Wasser. Unter lauten Motorengeräuschen bieten die Händler hier ihre Waren an.

Can Tho und die schwimmenden Märkte

Vietnam hat wirklich vielseitige Natur und tolle Landschaften. Leider wird das Alles von riesigen Müllbergen überschattet. Überall. In der Stadt, auf dem Land, an den Straßen, in den Flüssen und am Meer. Plastikmüll wohin man auch blickt. Den Menschen hier fehlt wohl das Verständnis, die Bildung und auch die Infrastruktur um mit ihrer Umwelt besser umzugehen. Schade. Wir hoffen, hier wird sich in Zukunft was tun.

Hier am Strand von Phu Quoc

Ho Chi Minh (auch Saigon genannt) im Sü den hat uns etwas besser gefallen als Hanoi. Irgendwie moderner, wenn auch genauso laut und verkehrsreich. Hier haben wir unter Anderem das Kriegsmuseum besichtigt (ohne die Kids), was sehr empfehlenswert ist.

Eindrücke aus Saigon

Nach 1 Woche Rundreise quer durchs Land, freuten wir uns dann auf Erholung und Ruhe am Strand von Phu Quoc. Dank der Umstände in China verbrachten wir hier sogar mehr Zeit als gedacht. Genug Zeit für Lina, die ersten Schritte zu laufen, für Vincent die ersten Züge alleine zu schwimmen, Sandburgen zu bauen und nach Muscheln zu tauchen.

Phu Quoc

Ein Ausflug führte uns noch ganz in den Süden von Phu Quoc. Hier sind wir mit einer Gondel (eine so hohe Gondel haben wir noch nie gesehen 😳) über mehrere Inseln gefahren. Der Ausblick war wirklich fantastisch! Am Ende der Fahrt erwartete uns eine kleine Insel, die gerade komplett als eine Art Centerpark (sunworld) umgebaut wird, völlig verrückt. Aber den (meist russischen) Touristen gefällts 🙃

Am Ende wurden wir tatsächlich reisemüde und freuten uns auf unsere eigenen 4 Wände. Mit zwei Koffern voller Sommersachen, den Köpfen voller schöner Erinnerungen und einer dicken Erkältung, sind wir gut zu Hause angekommen- Germany it is ☺️🇩🇪

Lagebericht Teil 3

Nachdem Phillips Arbeitgeber seinen Mitarbeitern voraussichtlich bis zum 17.2. homeoffice gewährt und auch die Schulen und Kindergärten bis mindestens Ende Februar geschlossen bleiben, haben auch wir unseren Flug nach Deutschland gebucht. Morgen Abend schon sind wir in Ingolstadt! Da schwingt Erleichterung mit aber auch Unsicherheit. Schließlich wissen wir nicht für wie lange und was auf uns zu kommt. Nach den ersten Corona Fällen in Deutschland, werden China-Heimkehrer eher gemieden. Durch die wahnsinnigen Schlagzeilen der Medien herrscht eine so große Unsicherheit in der Bevölkerung, dass man es den Leuten auch nicht verübeln kann. Auch wenn wir jetzt schon einige Wochen aus China raus sind, müssen wir damit rechnen, dass der ein oder Andere erst mal vorsichtig ist und das ist völlig ok. Trotzdem ein komisches Gefühl. Bei jeder kleinen Erkältung, wird uns vermutlich jetzt erst mal mulmig werden.

Währenddessen werden in unserem Compound in Shanghai schon andere Maßnahmen getroffen. Als ob die Viren sich an eine Uhrzeit halten würden ☺️

Trotz Allem freuen wir uns sehr auf Deutschland. Wir werden es ruhig angehen lassen und die Zeit als Familie genießen 😊 Und jetzt schreibe ich erst mal unsere Vietnam Bericht, damit ihr einen Eindruck von unserer Reise bekommt!

Viele Grüße aus Saigon!

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