Ein Tag im Wasserpark- überlebt 😅

Es sind Ferien, der Regen hat ein Ende gefunden und er ist der Hitze gewichen ☀️.

Da unser heiß ersehnter Urlaub am Meer noch eine Woche auf sich warten lässt, vertreiben wir uns die Zeit mit Freunden, Pool, gutem Essen, Zoo-, Museums-, Konzertbesuchen und vieles mehr. Ein ähnliches Programm quasi wie letzten Sommer ☺️. Hier mal ein paar Eindrücke unserer letzten Wochen.

Gestern hatten wir uns spontan Freunden angeschlossen, um in einen nahegelegenen Wasserpark zu fahren. Unter normalen Umständen ist das an einem Wochenende in den Ferien keine gute Idee aber wir waren uns sicher, es ist viel zu sonnig und zu heiß für die meisten Chinesen und außerdem trauen sie sich Corona bedingt eh noch nicht so richtig raus. Zumindest nicht ins Schwimmbad. 🙈 Ihr ahnt es schon, wir wurden eines Besseren belehrt 😄.

Schon am Eingang sahen wir, was uns erwarten würde. Viele, viele Menschen ( Sicherheitsabstand und Masken waren hier Fehlanzeige). Nachdem wir uns irgendwie unseren Weg durch den Eingang gebahnt hatten, versuchten wir uns erst mal zu orientieren. Schnell merkten wir, so voll bepackt wie wir war hier sonst niemand. Komisch. Und dann wurde auch klar warum. Es gab nur kleine Spinde für die Wertsachen, wasserdichte Handyhüllen und sonst brauchte man eigentlich nichts. Und außer ein paar Plastikbänken gab es auch nichts wo man sich häuslich niederlassen konnte ☺️. So parkten wir den Kinderwagen samt Tüten und Taschen einfach in einer Ecke und stürzten und ins Getümmel. Wenn man sich erst mal an die Lautstärke gewöhnt hatte, ging es eigentlich 🙈. Überall donnerte laute Musik aus den Lautsprechern, die nur von gelegentlichen Lautsprecherdurchsagen übertönt wurde. Wir waren ständig dabei ungläubig den Kopf zu schütteln und die Kinder nicht aus den Augen zu verlieren 😅. Und nicht zu vergessen die tausend Bademeister mit Trillerpfeifen, die an jeder Ecke für Ordnung sorgten. Tatsächlich wurde hier nichts dem Zufall überlassen. Es wurde also ständig getrillert und meistens waren wir gemeint, und wir schauten uns hilfesuchend um. Was haben wir schon wieder falsch gemacht 🤔? Tauchen, Schwimmen ohne Schwimmweste, überhaupt frei im Wasser bewegen, auf der abgesperrten Rutsche sitzen… die Liste der Verbote war lang. Aber nachdem auch wir die Verhaltensregeln verstanden hatten, kam auch der Spaß nicht zu kurz und die (kleinen und großen) Kinder waren abends fix und fertig- Tagesziel erreicht 👍🏻💪🏻😁.

Schröpfen scheint hier sehr beliebt zu sein 🙈
Das Wasser ist übrigens nur hüfthoch ☺️

Staycation

Eigentlich wollten wir Euch jetzt wunderschöne Bilder aus den Yellow Mountains präsentieren aber das müssen wir leider verschieben… Aufgrund der miserablen Wettersituation und Gewittervorhersage in den Bergen mussten wir diesen Ausflug leider verschieben. Aber die Handwerker hatten sich angekündigt und wir wollten nicht zu Hause sein. Zwar sehnen wir uns nach Natur aber dieses Wochenende sollte es wirklich überall regnen. Also warum in die Ferne schweifen 🤷‍♀️. So haben wir uns kurzerhand ein familienfreundliches Hotel downtown Shanghai auf der anderen Flussseite in Pudong gebucht, um von dort aus die Stadt zu erkunden. Das Kerry Hotel hat uns mit dem riesen Indoorspielplatz und dem tollen Schwimmbad überzeugt. Happy Kids = happy parents = happy holiday. Und so verbrachten wir einen schönen Kurzurlaub in der eigenen Stadt, in der wir uns immer noch wie Touristen fühlen.

Im Hotel herrschte Maskenpflicht. Das hat uns anfangs etwas irritiert, weil wir schon nicht mehr daran gewöhnt sind. Aber klar, da will man nichts riskieren. Allerdings waren die Ausländer unter den Hotelgästen klar in der Minderheit und so wurden wir an allen Ecken und Enden neugierig beäugt. Wenn so viele Chinesen auf einem Haufen sind, werden die kulturellen Unterschiede schnell deutlich und es gibt Dinge, die uns einfach immer wieder auffallen.

1. Es ist laut. Im Frühstücksraum herrscht gefräßiges Chaos. Besteck und Teller klirren, Konversation in jeder Tonlage und jeder versucht, den anderen in der Lautstärke zu übertreffen.

2. Jeder ist sich selbst der Nächste. Rücksichtnahme gilt hier nicht als Tugend. Egal ob im Aufzug, auf der Straße, im Supermarkt, am Buffet oder im Fitnessstudio. Wer Rücksicht nimmt verliert.

3. Landsleute haben Vorrang. Es passiert uns immer wieder, dass wir irgendwo anstehen, auch ein Nummer erhalten aber gefühlt jeder Chinese vor uns dran kommt oder einen Platz bekommt. So auch hier wieder in einem Restaurant. Höflich warten bringt da gaaarnix.

4. Mitdenken nicht erwünscht. Chinesen befolgen die Ansagen ihrer Vorgesetzten. Wenn einem Parkwächter um 9:00 morgens gesagt wird „das Parkhaus ist voll, niemanden mehr reinlassen!“ wird dem auch nachmittags um 3 noch folge geleistet. Da hilft es oft, sich einfach selbst davon zu überzeugen und den armen, Hände fuchtelnden Parkwächter zu ignorieren, weiterzufahren und auf einem der freien Plätze zu parken 😄. Nur nicht abwimmeln lassen!

5. Klingt nicht logisch – ist aber so. Gilt für alles und überall ☺️.

Das Alles ist gar nicht negativ gemeint, es ist einfach nur so anders. Aber so läuft es hier eben und ganz langsam merken wir, wie wir uns anpassen 😄.

Gelohnt hat sich unser kleiner Ausflug auf jeden Fall. Mal ganz in Ruhe zwischen den Towern lang spazieren, Lunch im Flaschenöffner, ein Eis am Pearl Tower, mit der Fähre fahren, Freunde besuchen, Massaaaage…

Kaum waren wir wieder zu Hause, waren wir natürlich neugierig was die Handwerker in der Zeit so getrieben hatten. Aber Erwartungen hatten wir keine, denn wir sind ja schon erfahren was die Kompetenzen auf dem Gebiet angeht. Das Ergebnis hat jedoch selbst die schmalsten Erwartungen unterboten 😄.

Nachdem er Freitags erst gar nicht gekommen ist, hat der Handwerker sich am Samstag richtig ins Zeug gelegt. Die klaffende Fuge zwischen den Fließen im Esszimmer (wo der Boden absackt) wurde – was auch sonst – mit Silikon ausgespritzt. Aber nur bis zum Tisch, den konnte oder wollte er wohl nicht verschieben. Und dass die Fuge hinter dem Tisch weiter geht, hat er dann auch gleich ignoriert. Und die anderen Bruchstellen hat er mal ganz einfach mit einem Plastikwinkel überklebt. Hauptsache das hält mal wieder für ein Paar Wochen 😂. Aber das Alles wurde noch davon übertroffen, dass er Linas Hochstuhl als Leiter benutzt hat, und dieser unter seinem Gewicht zusammen gebrochen ist🙈. Das war sicherlich noch nicht das Ende dieser Handwerker Geschichte.

Da war ich froh, dass wir noch mit lieben Freunden auf meinen Geburtstag angestoßen haben und das Wochenende gemütlich ausklingen lassen konnten 🎂🥂.

Happy Farm Day

Gestern wurde uns eine Regenpause gegönnt und die haben wir mit mehreren Familien für einen Ausflug zur Evergreen Farm genutzt. Ca. 20 Minuten von uns entfernt liegt die Obst und Gemüse Farm, die sich über Besucher freut. Neben einem schönen Spielplatz (der leider teilweise unter Wasser stand), gibt es ein Paar Tiere zum Streicheln und Füttern und die Möglichkeit Obst und Gemüse selbst zu ernten. Ein Riesenspass für die Kids.

Heute waren übrigens endlich die Handwerker da. Natürlich unangekündigt ☺️. Da liegt man nichts ahnend auf der Couch und plötzlich versucht jemand mit einem Hammer von außen die Wohnzimmerwand einzuschlagen. Zumindest hat es sich so angehört. Ein Blick aus dem Fenster verrät. Die Handwerker sind da. Zumindest einer mit einem Hammer in der Hand 👍🏻 super. Weit sind sie jedoch nicht gekommen- jetzt steht zwar ein Gerüst und die Hälfte der Balkonverkleidung wurde abgeklopft aber nach erneutem Starkregen steht der Garten auch wieder unter Wasser 😅. Mal sehen wie es weitergeht…

Es ist Sommer

Ja so ist es. Jetzt verbringen wir schon den zweiten Sommer hier in Shanghai und irgendwie zieht sich dieses Jahr die Regenzeit wie Kaugummi… Es ist dunkel, es ist grau, es ist nass und am liebsten würde man sich mit einem warmen Tee unter einer Decke verkriechen aber ups – es ist ja auch noch warm. Jedes mal, wenn ich mir dann doch die Jeans anziehe, bereue ich es direkt beim ersten Schritt vor der Tür, denn sofort klebt alles an der Haut. Und dazu kommen jetzt auch noch die Ferien. Ab morgen sind wieder beide Kinder zu Hause 🥳

Wir sind auch alle urlaubsreif und freuen uns schon auf den Ausflug in die Yellow Mountains am Wochenende. Endlich fahren wir mal mit dem Hochgeschwindigkeitszug, eine beliebte Alternative zu Auto und Flugzeug. Wir haben tatsächlich eine echte Wanderung (so echt das hier möglich ist) inclusive Übernachtung oben auf einem Berghotel geplant, von wo man angeblich einen wunderschönen Sonnenaufgang bewundern kann. Am Donnerstag gehts los. Ich hoffe inständig, dass der Wettergott sich nochmal was einfallen lässt, sonst wird das eine recht feuchte Angelegenheit 🙈 wir werden berichten.

Den Mücken zum Frass

Nach dem vielen Regen der letzten Wochen, war heute seit langem mal wieder ein wunderbar sonniger Morgen und ich konnte nicht widerstehen mit meiner Sportmatte in den Garten zu gehen. Natürlich in den Schatten. Mit Lina ist Sport machen eh immer eine Herausforderung. Während sie mir abwechselnd Sand, Steine, Wasser oder einfach Dreck oder sich selbst auf die Matte legt, stürzten sich -angezogen von den ersten Schweißtropfen- leider sofort die Mücken auf mich.

Aber von den kleinen Mistviechern wollte ich mich auch nicht vertreiben lassen 😠 Also ab in die Sonne, da waren es gefühlt etwas weniger aber trotzdem feierten sie ein Fest mit mir als Hauptspeise… Naja, ich hab’s durchgezogen und ca. 20 Stiche davon getragen… that sucks. Eine der Dinge, die mich richtig nerven hier im Sommer.

Ein Friseurbesuch

Hier in Shanghai gibt es wirklich viele Friseurläden. Meistens sind das klitzekleine Räume mit uralter Ausstattung, die nur durch ein Rolladen von der Straße getrennt sind, in denen aber zu jeder Tageszeit geschäftiges Treiben herrscht. Und dann gibt es total hippe, große, moderne Läden, die natürlich eine andere Zielgruppe ansprechen. Phillip und ich haben dieses Wochenende einen Vergleich gestartet. Aber erst mal von Anfang. Die meisten Expats haben in China einen Friseur ihres Vertrauens. Die Männer oft einen anderen als die Frauen ☺️. Sobald es ums Färben geht, vertraut man besser nicht jedem Laden um die Ecke, denn das westliche Haar hat etwas andere Ansprüche als das asiatische 😄. Oftmals findet sich in der Expat Community die ein oder andere Friseurin, allerdings ist auch hier der Markt dank Covid-19 zur Zeit eher dünn besiedelt. Und so kam es dazu, dass ich auf Empfehlung einen hippen chinesischen Friseur besuchte, der sich sowohl preislich als auch Produkt-technisch auf westliche Haare spezialisiert hat ☺️.

Alex ist ein Künstler und er wuschelt und huschelt stundenlang in den Haaren seiner Kunden und Kundinnen herum, bis er zufrieden ist. Ich habe Alex vorher ein Foto meiner Wunschfrisur gezeigt und begab mich dann in mein Schicksal, in der Hoffnung, dass am Ende so etwas ähnliches dabei heraus kommt 😄. Da es hier ja leider keine Gala zu lesen gibt, habe ich mir mein Vokabelbuch mitgenommen und bin endlich dazu gekommen ein wenig zu lernen ☺️.

Ich liebe es ja stundenlang beim Friseur zu sitzen. Und nachdem Alex nach 3h Färben, Waschen, Schneiden, Föhnen fast fertig war, folgte noch eine Spezialbehandlung seiner Assistentin inklusive ausgiebiger Massage 💆🏼‍♀️ mit diversen Ölen und Tinkturen. Dann nochmal Haare waschen und nochmal Föhnen und Haare wuscheln…puh 😅.

Nach über 5h kam dann auch mein Sitzfleisch an seine Grenzen und zum Glück war ich mit dem Ergebnis auch ganz zufrieden. Der Preis kommt an einen hippen deutschen Großstadtfriseur heran aber hey – ist ja auch Wellness 😃.

Ja und Phillip geht zu „Pocahontas“, zumindest nennt er ihn so 😆. Ein kleiner chinesischer Straßenladen um die Ecke. Hier braucht man keinen Termin und kommt selbst sonntags sofort dran. Hier stellt auch die Mutti mal eben ihr Spinningbike mitten rein und fährt mal eben eine Runde 😄.

30 ¥ ( keine 4 € ) für Waschen und Schneiden und keine 30 Minuten später ist er wieder zu Hause 🤷‍♀️ geht auch so. Na gut, die Seiten sind manchmal bissl arg kurz aber bei dem Preis will man ja nicht meckern 😊

Die Fassade bröckelt

Da ist ja unser Haus (zumindest von Innen) in einem echt guten Zustand (im Vergleich zu anderen) und verschaffte uns beim ersten Betreten vor 1,5 Jahren einen richtigen Wow-Moment. Man ahnt von Außen nicht, was einen Drinnen erwartet. Eine riesige offene Wohnfläche mit Stein und Holzelementen auf mehreren Ebenen. Sehr modern aber trotzdem gemütlich und irgendwie auch familientauglich 😀. Eben so, wie wir es zu Hause in Deutschland wohl niemals haben werden. Dank dem Deutsch/Chinesischen Vermieter ist die Küche nach deutschem Standart sogar mit Siemens Geräten ausgestattet. So ist alles erst mal sehr beeindruckend aber wie überall in China sollte man lieber nicht zu genau nachgucken und nichts hinterfragen. So haben wir auch lange den immer größer werdenden Spalt zwischen zwei Fließen im Esszimmer ignoriert aber als der Boden dahinter merklich absackte, schauten wir doch mal genauer nach… 🙈

Zum Vermieter haben wir keinen direkten Kontakt, es läuft immer alles über unsere Agentin Angela. Angela sieht, wie die meisten chinesischen Frauen viel jünger aus als sie ist und ist manchmal mehr manchmal weniger bemüht unsere Anfragen zu beantworten.

Zur Zeit ist sie sehr fleißig und hat wahrscheinlich auch Zeit, da ja im Moment keine neuen Ausländer einreisen dürfen, mit denen sie auf House-Hunting gehen kann. Auch unser Vermieter ist gerade sehr kooperativ und hat uns sogar neue Möbel bestellt. Jeder Vermieter ist gerade froh, Mieter zu haben, da gerade viele Expats das Land verlassen und erst mal keine nachkommen können.

So, zurück zu unserem Esszimmer ☺️ Seitdem wir gemerkt haben, dass das Zimmer unter dem Balkon absackt, bröckelt langsam die Fassade. In Vincents Bad kommen die Fliesen von der Decke und am Wochenende ist die Balkonmauer halb heruntergefallen 🙈 What’s next ?!

In regelmäßigen Abständen kommt ein Repair-Man vorbei, um sich das Schlamassel anzuschauen. Um dann wild mit dem Kopf zu schütteln und mir zu verstehen zu geben, dass er nachdenken muss 🤔 Ja, soll er mal machen… Meistens ist es so, dass Phillip ihnen erklärt, was die Ursache ist und er es am liebsten auch selbst reparieren würde aber das hier scheint was größeres zu sein. Bei den großen Fensterfronten, müssten sie diese wahrscheinlich auch gleich auswechseln und das wird teuer. Da kommt man mit der chinesischen „Silikon in jede Ritze Methode“ nicht mehr weit. Angeblich wollen sie diese Woche anfangen „irgendwas“ zu tun. Wir sind gespannt 😆

Der Himmel ist grau aber die Welt ist bunt

Huiuiui, was hat es gestern geschüttet 😯

Da hatte ich schon ein schlechtes Gewissen, dass ich meinen Fahrer in die Innenstadt geschickt hatte, um eine Packung Köln Haferflakes (mein Lieblings-Cerealien ☺️) abzuholen. Die 20 km in die Innenstadt können bei so einem Regen zu einem endlosen Stau werden und ich bin froh, dass mein Montags-Fahrer (derzeit sogar ein Ersatzfahrer 🙃) den Auftrag widerstandslos entgegengenommen hat ☺️

Die Buy&sell Gruppen sind grade sehr aktiv, denn im Sommer enden viele Expatverträge und die Leute misten nochmal ordentlich aus. Wenn dann eins meiner Lieblingsprodukte aus der Heimat verkauft wird, muss man schnell sein. Auf diesem Wege wechseln hier ständig Dinge den Besitzer. Deutsche CDs, DVDs und Bücher sind besonders gefragt und der Thermomixmarkt brummt tatsächlich auch hier 😄 Jetzt hab ich sie also – meine Haferflakes!

Am Wochenende kletterte das Thermometer auf 37 Grad, bei dicken Wolken und der hohen Luftfeuchtigkeit echt unangenehm ohne Pool und für uns eher Wetter zum drinnen bleiben. Zum Glück gibt es hier genug zu entdecken und am Samstag hat es uns ins „Lego discovery Center“ verschlagen. Ein kleines Indoor Legoland mit vielen bunten Steinen versteckt in einer Mall. Die Kids fanden es toll, wir fanden es teuer 🙈

Ein weiteres Highlight für Regentage war das „teamLab“. Eine verrückte Ausstellung aus bunten Lichtern. Auf eine faszinierende Art und Weise wird hier mit digitalem Licht ein riesiges Labyrinth aus Gängen und Räumen in verschiedene Welten getaucht. Sehr beeindruckend!

Und auch hier war für chinesische Verhältnisse NICHTS los. Kein Anstehen, kein Gedränge, kein Angefasse 😀👍🏻

Sie haben Post

Ach, es ist doch immer was ganz besonderes, wenn man ein Päckchen bekommt. Und zwar nicht eins von den tausend Taobao (chinesisches Amazon) Päckchen, sondern ein persönliches aus Deutschland. Eins was um die halbe Welt gereist ist und auch so aussieht 😆

Diese Woche war es gleich zwei mal soweit. Eins von der Oma und dann noch eins von lieben Freunden. Natürlich mit Geschenken für Vincent aber auch was für den Rest der Familie. Wir haben uns gefreut wie Schnitzel 😁 Denn ohne den geplanten Deutschland-Urlaub im Sommer werden manche Dinge mittlerweile knapp. Und sowas wie Backpulver, Gemüsebrühe, Gummibärchen sind hier einfach teuer 😉 Und als dann auch noch Überraschungspost aus den USA persönlich von unserem Guard gebracht wurde, war die Freude groß 👏🏻🤩 Danke liebe Familie und Freunde, dass Ihr an uns denkt und uns eine Freude macht 😘

Wilde Tiere und kleine Spürnasen

Der KiGa-Start blieb nicht das einzige Highlight der letzten Woche, denn am Donnerstag war Vincents 5. Geburtstag 🥳 Kennt ihr auch diese Momente, wo ihr eure Kinder anschaut (die Zeit bleibt kurz stehen) und ihr fragt euch, wann ist das eigentlich passiert? Wann ist aus meinem kleinen Baby dieser hübsche große Junge geworden, der mir so schlaue Fragen stellt, die Welt so schrecklich einfach erklärt und mich mit seinem Dickkopf an den Rand der Verzweiflung bringen kann 🙃🥰 Diese Momente, in denen er morgens nochmal zum Kuscheln in unser Bett schlüpft – unbezahlbar. Dieser kleine Mann ist jetzt also 5 Jahre alt und zeigt uns voller Stolz seinen ersten Wackelzahn ☺️

Phillip hatte sich extra frei genommen und wir haben einen Ausflug in den „Wild Animal Park“ (eine Art Safari Park) gemacht. Bevor wir allerdings dort ankamen, hatten wir unsere obligatorische Reifenpanne… gefühlt ist uns das sowohl in Deutschland als auch in China schon echt häufig passiert. Dieses Mal zum Glück direkt vor einer Werkstatt ☺️ Die schien quasi auf uns zu warten. Ob die wohl absichtlich Nägel auf die Straße streuen 🤔 ? Für Vince ein weiteres Geschenk, für ihn gibt es nämlich nichts spannenderes als in der Werkstatt live dabei zu sein.

Ohne Touristen sind die Attraktionen der Stadt grade gut zu besuchen. Ohne Schlange und langes anstehen aber natürlich nur mit dem üblichen Einlassprozedere (Fieber messen, Healthcode zeigen, Passnummern eintragen), können wir den Eingang passieren. Wir nehmen gleich den Weg zu den Safari-Bussen und fahren kurz darauf mit einem offenen Gitterbus durch die Gehege der Tiere. Das ist schon irgendwie spannend, denn man kommt viel näher an Tieger, Löwen und sonstige Wildtiere heran als im üblichen Zoo und die Kids waren begeistert. Allerdings stimmt es einen schon auch nachdenklich, dass alle Tiere so lethargisch herumliegen, während im 2 Minutentakt Busse durch ihr Wohnzimmer fahren… Manche bequemen sich dann doch aufzustehen, um ein Stück Fleisch zu erhaschen, was durch einen Schacht direkt aus dem Bus geworfen wird. Das Highlight war auf jeden Fall ein Braunbär, der sich von Außen an den Bus gehängt hat, um ein Paar Möhren abzugreifen. Außerdem wurde es kurz spannend als Phillip den Fütterungsschacht mit einem Mülleimer verwechselte und eine leere Getränkedose vor den verwunderten Antilopen landete 🙈 Ups 😬

Zum Glück wurde seine Entschuldigung wohlwollend entgegengenommen.

Insgesamt war es ein toller Ausflug und ein glückliches Geburtstagskind durfte auch noch Elefanten und Kängurus füttern. Natürlich gab es auch hier noch einen kleinen Vergnügungspark mit – wer hätte es gedacht – einem Riesenrad.

Natürlich durfte die Feier mit seinen Freunden nicht fehlen und dieses Jahr sollte es eine Agenten-Party mit 8 Spürnasen sein. Blöderweise hatte ich die Messlatte letztes Jahr mit einer Schatzsuche für Superhelden schon hoch gehängt und musste dieses Jahr schon etwas tiefer in die kreative Trickkiste greifen. Mit 3 grauen Haaren mehr, im Anglitz meines Schweißes 😅 und dem meines verkaterten Mannes haben wir jedoch eine super schöne Party gefeiert mit den kleinen Spürnasen, die erfolgreich Agentenprüfungen bestehen und Spuren suchen mussten um die vermisste Süßigkeitentruhe von der Oma wieder zu finden ☺️

Happy Birthday Großer!
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