Nachdem wir uns in Chengdu erst mal mit dem nötigsten Proviant eingedeckt hatten, ging es los mit dem Wohnmobil.
Unser erstes Ziel war der Qingcheng Back mountain. Der erste Hügel, nur 1h raus aus Chengdu. Hier ein Paar Bilder von einer kleinen Wanderung- endlich mal wieder im Grünen 😄.





Hier konnten wir uns erst mal mit den Gepflogenheiten auf chinesischen Campingplätzen vertraut machen 😄. Als „Camping-Neulinge“ war sowieso alles neu für uns und dass dieser einfache Schotter-Parkplatz in unserer App als Campingplatz ausgezeichnet war, konnten wir kaum glauben 😅. Aber immerhin gab es Strom und Wasser. Zum Glück hatten uns Freunde schon darauf vorbereitet, dass in China nicht überall Camping drin ist wo Camping draufsteht. Doch erst einige Tage später sollten wir feststellen, dass das der beste Campingplatz war, den wir für die nächste Zeit finden sollten ☺️. Dazu später. Zwar ist Camping in China noch überhaupt nicht angesagt, aber die Paar Menschen, die man auf solchen Plätzen mit ihren Wohnmobilen trifft, sind schon speziell. Alles zwischen jung gebliebenen Abenteurern und freudigen Rentnern findet man hier. Aber alle nett und neugierig auf die Langnasen.
Wir dachten wirklich, wir wären gut vorbereitet aber dass unser 5€ Topfset auf dem Ceran-Kochfeld des Wohnwagens nicht funktioniert (Gaskocher hatten wir anfangs nicht), hat uns dann doch enttäuscht – zum Glück sind die Dorfläden hier gut ausgestattet und ein neuer Topf ließ sich schnell finden – so war das Kaffee kochen schon mal sicher gestellt👍🏻👍🏻.

Leider ist das Verständnis von „Deep cleaning“ eines Wohnwagens hier auch ein anderes. Alles im Inneren war etwas schmuddelig und es brauchte eine Grundreinigung unsererseits, bis wir uns wohlfühlen konnten. Tatsächlich waren nach der ersten schlaflosen Nacht auch noch ein paar Mc Gyver Tricks notwendig um die 8qm bewohnbar zu machen 😅 (Mückennetze wurden nur zu Deko Zwecken angebracht). Ab der dritten Nacht hatten wir uns aber an alle Gegebenheiten gewöhnt und konnten gut schlafen 😴.

Währenddessen mussten wir erfahren, dass dem Taifun in Shanghai eines unserer Fenster zum Opfer gefallen war…wundern tut uns das aber gar nicht.

Unsere Route in Sichuan hat es in sich und es gilt keine Zeit zu verlieren- weiter gehts also. Jeden Tag ein bisschen fahren, etwas anschauen und neuen Camping- bzw. Parkplatz finden 😃.



























































































